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タイトル: トロイア攻略者オデュッセウスの慟哭と希望
その他のタイトル: Das Weinen und Die Hoffnung des Odysseus Ptoliporthos
著者: 内田, 次信  KAKEN_name
著者名の別形: Uchida, Tsugunobu
発行日: 28-Mar-2010
出版者: 京都大学西洋古典研究会
誌名: 西洋古典論集
巻: 22
開始ページ: 38
終了ページ: 124
抄録: In desem Aufsatz werden hauptsächlich drei Passagen der Odyssee behandelt, in denen Odysseus Gesänge über die trojanishen Kämpfe anhört(θ73-92 und 499-531) oder selber davon erzählt(λ523-37). In den zwei Stellen von θ gerät der Held, oft ‘Ptoliporthos', d.h. Troja- Zerstörer genannt, ins heftige Weinen. Dies ist in der zweiten Stelle besonders auffällig, wo eben die heroische Geschichte der Zerstörung von Troja besungen wird. In der dritten gibt er aber über dieselbe Geschichte, ohne zu weinen, einen Bericht. In der ersten Passage, wo die Rede von der gegenseitigen Auseinandersetzung von Achilleus und Odysseus nach dem Hektorsmord ist, könnte der Gesang eine Andeutung auf die Erfindung des Pferdes enthalten haben, da der Held vom Kraft sofort danach stirbt und der Held der Klugheit in den Vordergrund tritt.Und Agamemnon, der sich wegen des schon vorher erhaltenen Orakels an der Auseinanndersetzung der beiden freute, konnte danach die Zerstörung von Troja aufgrund der Taktik des Odysseus vollbringen.Dieser Gesang enthält also sowohl für Odysseus als auch für Agamemnon einen verherrlichenden Charakter. Was aber Agamemnon nach der grossen Tat in der Heimat erlitten hatte, erfuhr Odysseus schon in der Unterwelt. Auch Odysseus ist, noch fern von der Heimat wandernd, im schlimmsten Zustand. Die von dem Gesang erweckte Erinnerung an die herrliche Tat von Agamemnon und sich selbst einerseits, und die elendsten Erfahrungen danach von beiden anderereseits, machen einen starken Kontrast gegeneinander, was den Helden ins Weinen stößt. In θ514-520 wird die gemeinsame Tat von Menelaos und Odysseus berichtet, mit der Deiphobos, der zweite Ehemann von Helena, ermordet wird. Danach fährt Menelaos mit Helena ab, um heimzukehren; Odysseus, der die darauffolgenden Wanderungen von Menelaos noch nicht weiß, kann sich nur an den damaligen seligen Zustand des die lange vermißte Frau wieder gewonnenen Menelaos erinnern, als er im Gesang des Demodokos den Namen des Freundes anhöhrt.Den Odysseus, dem die Heimat mit der geliebten Frau noch weit fern liegt, läßt die Synkrisis mit dem ―so scheint es ihm― glücklichen Geschick des Kollegen ins Weinen ausbrechen.Die in bezug auf den Vergleich in θ523-31 oft dargebotene These vom humanitischen Odysseus, der für die Opfer des Krieges Mitleid empfinde, wird hier abgelehnt. In λ523-37 erzählt Odysseus in der Unterwelt gegenüber Achilleus von den Heldentaten seines Sohnes Neoptolemos. Der lobpreisende Bericht macht den Vater freudig; doch ist diese Erzählung zugleich für Odysseus selbst eine ermutigende, da Neoptolemos für ihn etwas Korrespondierendes zu seinem eigenen Sohn hat. Odysseus und Neoptolemos stehen, wie von einigen Gelehrten gezeigt ist, in einer Vater-Sohn-Relation. Das bezieht sich auf den mit Telemachos vollzubringenden Freiermord in Ithaka. Odysseus kann hier mit einiger Hoffnung die Geschichte der Eroberung erzählen.
URI: http://hdl.handle.net/2433/108537
出現コレクション:XXII (中務哲郎教授 退職記念号)

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