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Title: 腎結石発生機転に関する電子顕微鏡学的研究
Other Titles: Eine Elektronmikroskopische Betrachtung uber den Mechanismus der Nierensteinbildung 
Authors: 田中, 利則  KAKEN_name
Author's alias: TANAKA, Toshinori
Issue Date: Dec-1958
Publisher: 京都大学医学部泌尿器科教室
Journal title: 泌尿器科紀要
Volume: 4
Issue: 12
Start page: 667
End page: 699
Abstract: Die erwachsenen Mause als Material wurden mit den lithogenetischen Substanzen (Tibion, Vit D2-Kalkdiat) administriert. Die Fixierung der Niere erfolgte durch eine Modifikation der Paladeschen PufferlOsung von 0, 04, und dann wurden die Veranderungsprozesse jedes Teiles des Nephrons elektronmikroskopisch verfolgt. Die erhaltenen Resultate sind wie folgt Die Gabe der li t h ogenetischen Substanzen lasst die Hyperkalkurie entstehen, welche mit sich die Veranderungen der Glomerulokapillarendothelzellen und der Basalmembran sowie die Vermehrung der Mesangiumzellen bringt, wobei man zahlreiche, unter normalen Zustdnden unbemerkbare feinste KolloidkOrperchen feststellen konnte. Diese KolloidkOrperchen verschmelzen miteinander und wachsen zum sog. Kochschen Kolloidkorperchen. Noch weitergehend konnte man im "lower nephron" das feine Gebilde der konzentrisch sowohl als strahlenformig geschichteten Korperchen betrachten, welche wahrscheinlich als Sphdrolith oder Mikrolith aufzufassen sind. Nach dieser Feinstruktur und deren Bildun gsvorgang sind die organischen Bauelemente des Steins und dessen Bedeutung als Primarkernchen von grossem Interesse. Anderseits Konnte man auch Bilder betrachten, wobei man denken muss, dass diese Erscheinungen in der Hauptsache der BlutstromstOrung zuzuschreiben seien. Es kommt d ann in Frage das Vorhandensein von Mitochondria und deren tropfigen Degenerationen sowie von grossen Granula, welche bei der Degenerierungszeit der gegen die BlutstromstOrung starkempfindlichen Zelle der proximalen und distalen Tubuli renales erscheinen. Die durch diese Enzymwirkung aufgenommenen Mucoprotein und MucDpolysaccharide bekommen die Affinitat mit Ca, zeigen in der KanalchenhOhle mit dem KolloidkOrperchen zum Teil als Kern der kalkinfarktartigen Veranderung, zum Teil an der Sammelrohrwand die verkalkende Neigung und bilden in dieser Weise die Konkretion. Je starker die Veranderung wird, desto deutlicher verkalken die Mitochondria in der Zelle und deren tropfig degenerierte Substanzen einzeln oder in Grouppen (In der Sammelrohrzelle ist es besonders auffallig). Diese Verkalkung der Zelle schreitet von innen und aussen weiter fort, bis die Zellsubstanzen dadurch ersetzt werden. Wenn man dieses Verkalkungsbild eingeh e nd betrachtet, scheint es dem VerknOcherungsbild des Knorpels sehr ahnlich, woraus man den Zusammenhang mit den organischen Bauelementen des Steins sicherlich vermuten darf. Aus dem Gesagten erhellt sich, dass das P rimdrkernchen des Nierensteins im zentralen Nephron seine Ursprungsgrundsubstanzen hat, und dass Mitochondria und deren tropfige Degenerationen sowie grosse Granula zur Kalkablagerung in engster Beziehung stehen. Es wurde damit auch den Zusammenhang des Kochschen KolloidkOrperchens mit den Krystalloiden erhellt, und nach den Bauelementen konnte ich mich schliesslich an die bisherige Theorie anschliessen, dass die "Nephrocarcinosis" bei der Steinbildung eine erhebliche Rolle spiele. Von diesem Standpunkt aus babe ich das Primarkernchen des Nierensteins sowie das Wesen der Kalkablagerung elektronmikroskopisch verfolgt und zur Aufkldrung fiber den Mechanismus der Nierensteinbildung einen kleinen Beitrag gemacht.
URI: http://hdl.handle.net/2433/111697
Appears in Collections:Vol.4 No.12

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