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タイトル: <論文>少年はなぜ立たされたか --H・v・クライストの戦争--
その他のタイトル: <Articles>Kleists Krieg --von einem Rätsel in Kleists Über das Marionettentheater--
著者: 松波, 烈  KAKEN_name
著者名の別形: MATSUNAMI, Retsu
発行日: 31-Dec-2018
出版者: 京都大学大学院人間・環境学研究科思想文化論講座文芸表象論分野
誌名: 文芸表象論集 = Literary Arts and Representation
巻: 6
開始ページ: 1
終了ページ: 24
抄録: In dieser Arbeit ist, aus einer Ausgangsfrage, ob mit der in derselben von neuem ihr Ansatz gemachten, jedoch zunächst merkwürdigerweise auf eine gewisse Dauer, da es sich um einen, sowohl innerhalb der Kleist-Forschung als auch auf weiteren, sich gelegentlich, doch zunehmend, in auf z. E. die kybernestischen Zusammenhänge übergreifenden Diskussionsinteressen bewegenden Revieren, sensationserregend wirkenenden Text, nämlich Kleists Über das Marionettentheater, vom zwölften bis den fünfzehnten Dezember 1810 in den vom Verfasser desselben in Person die Redaktion in die Hand genommenen Tageszeitungen – Berliner Abendblättern – erschienen, handelt, ausbleibenden Beschäftigung mit einer änigmatischen Divergenz, vorhaben auf dem den vierzehnten gelieferten Blatt derselben, auf dem einem anscheinend zuerst Kouros ähnlichen Jüngling auf dem die Positur, die der Dornauszieher alias Spinario zu halten angegeben wird, nachahmenden Weg ihm ursprünglich angehöriges Bildungsspezifikum, „Grazie" beziehungsweise „Anmut", aus den Angeln geht, zwischen der Haltung jenes Jünglings und der der angegebenen Vorlage, erstere stehend einen Fuß auf einem Schemel legend, zweitere sitzend den einen auf dem anderen legend und den Dorn in der Fußsohle absuchend, womöglich nicht ein weiteres Aufschlusspotential inmitten der Interpretationen solches theoretisch einflussrelevanten wie auch forschungshistorisch z. T. sogar tonangebenden Textes herausgefunden kann, hervorgehend, bezweckt, erstens, um die Pose des deviirenden Jüngen für sich als ein gewisses Novum aufs Korn zu nehmen, ihr ihr eigene Semantik, nämlich obsessiv wiederholtes, bis zu einem Massakrieren steigernd entschlossenes Negieren des Pseudoinhalts seines seither mißdeuteten Ästhetischen, zu verleihen, zweitens vermittelst Anführungen der Aspekten, in denen Kleists Physiognomie, seine Schriften, Schaffensprämissen, und Überlegungen als total kriegsorientiert, und zwar als nicht nur sozusagen sanguinisch, sondern auch drastisch eine Umwälzung suppresiver Zusammenhänge auffordernd, zur Erscheinung kommt, die als ein Partisanenkrieger, d. h. ohne jede den Nimbus für die Feigen spielende Gewaltinstitution oder verwöhnende Kumpanen- oder Mitmenschenschaft für sich allein einen ganz isolierten Kampf führende latente, zu enthüllende Leibhaftigkeit an der splitternackten Positur des Jünglings, kraft auch Aufdröselung des Wortlauts der vom zwölften und dreizehnten datierten Blätter, die sich durch nähere Lektüre eigentlich als ostentativ die Kinematik und Motorik von Menschenkörper oder eine Art gymnasitsche Anatomie intendiert erhellen, zu beweisen, und drittens zur Veranschaulichung der an den Tag gekommenen inszenierten Subtilität der nun keineswegs mehr „dornausziehenden" Jünglings-Skulptur als sein im Gegenteil Kleists Verhaltens nirgends ironisches Pendant eines der Arno Brekers Werke, Bereitschaft aus Blonze, in Betracht zu ziehen.
DOI: 10.14989/LAR_6_1
URI: http://hdl.handle.net/2433/236071
出現コレクション:第6号

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